Movietime: Der Pfad des Friedvollen Kriegers

Spieler schießt Ball im Sprung

„Ich nenne mich einen Friedvollen Krieger... weil die Schlachten, in denen wir kämpfen, in unserem Inneren sind.“ Dieses Zitat stammt aus dem Film von Dan Millmann "Der Pfad des friedvollen Kriegers". Es verdeutlicht sehr schön, worum es in dem Film geht: Wenn wir große Ziele und innere Zufriedenheit in unserem Leben erreichen wollen, brauchen wir zunächst ein Bewusstsein darüber, wie unsere Gedanken unser Erleben und Handeln beeinflussen.

Zum Film: Der Leistungsturner und Collegestudent Dan leidet unter Schlafstörungen. Als er eines Nachts beim Joggen dem wundersamen alten Mann, Socrates, begegnet, ändert sich sein Leben. Socrates begleitet von da an Dan als weisen Mentor auf seinem Weg zum friedvollen Krieger.

Interessanterweise trifft der Film ein aktuell attraktives Thema in der Sportpsychologie des Leistungssports: Achsamkeit im Leistungssport.

Achstamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment in das Hier und Jetzt zu lenken, den aktuellen Augenblick also bewusst wahrzunehmen. Durch Achtsamkeitsmeditation wird uns auffallen, dass unser Verstand ständig in Bewegung ist und Sachen/Erlebnisse/Handlungen etc. bewerten möchte. Wir lernen, Gedanken bewusst kommen und  gehen zu lassen, gewinnen so Distanz zu unserem ständigen Gedankenstrom und können uns so aufmerksamer unseren aktuellen Aufgaben widmen. Genau wie Dan im Film. Wer sich mehr mit dem Thema Meditation und Achtsamkeit beschäftigen möchte, sei dieses Youtube-Video ans Herz gelegt:

Eine andere Technik, um den Geist mittels der Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper herunterzufahren, ist die Progressive Muskelrelaxation. Auch diese Technik kann euch helfen, die Aufmerksamkeit auf den Moment zu lenken und den ständigen Gedankenstrom des Alltags zu unterbrechen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Autor: Nils Gatzmaga

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