Was ist Psychiatrie?

Psychiatrie setzt sich aus den altgriechischen Begriffen Psyche (Seele) und Iatros (Arzt). Seelenarzt ist also die exakte deutsche Übersetzung, umgangssprachlich auch Seelenklempner genannt. Früher gehörte Psychiatrie der sogenannten Nervenheilkunde an, welches heute die Neurologie ist.

 

Wie wird man Psychiater?

Psychiatrie ist im Gegensatz zur Psychologie eine Fachrichtung der Medizin. Nach dem allgemeinmedizinischem Grundstudium können sich die jungen Ärzte für den Facharzt in Psychiatrie und Psychotherapie entscheiden.

 

Was macht ein Psychiater?

Ein Psychiater kümmert sich hauptsächlich um Patienten mit psychischen Krankheiten. Darunter fallen unter anderem Krankheiten wie Depression oder Schizophrenie. Ein Psychiater darf wie jeder Arzt Medikamente verschreiben. Sogenannte Psychopharmaka werden bei einigen Krankheiten von ihm verschrieben. Diese sollen dann die Krankheitssymptome lindern und die Heilung verbessern. Gleichzeitig besitzt die Gesprächstherapie (im Dialog mit dem Patienten Probleme benennen und analysieren) ebenfalls eine hohe Wichtigkeit. Häufig wird eine Kombination aus Medikamenten und offenen Gesprächen angewandt.

 

Was lernen wir daraus?

Psychiater sind Ärzte. Keine Ärzte, die sich mit Muskelverletzungen oder Bänderrissen befassen, sondern Ärzte, die sich mit psychischen Verletzungen auseinandersetzen. Im Sport spielen sie dann eine Rolle, wenn ein Spieler zum Beispiel Anzeichen einer Depression zeigt. Robert Enke war zum Beispiel langjährig in Behandlung bei einem Psychiater.