Was ist Psychologie?

Psychologie ist eine empirische (objektive, nachvollziehbare) Wissenschaft, die sich keiner großen Richtung der Wissenschaften genau zuzuordnen lässt. So hat sie Verknüpfungen in den Geisteswissenschaften, genauso aber in den Sozial- und Naturwissenschaften. Psychologie widmet sich dem Verhalten und Erleben von Menschen und sucht nach möglichen Ursachen und Erklärungen.

 

Der Begriff stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Worten Psyche (Seele) und Logos (Kunde) zusammen. Übersetzt bedeutet das also Seelenkunde.

 

Wie wird man Psychologe?

Um sich in Deutschland Psychologe nennen zu dürfen muss man einen Diplom- oder Masterabschluss in Psychologie erwerben. Bachelorabsolventen gelten nach Definition des Bundes Deutscher Psychologen (BDP) nicht als Psychologen.

 

Was macht ein Psychologe?

Psychologen arbeiten in den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft.Wirtschaftspsychologen arbeiten unter anderem in Unternehmen, wo sie sich mit dem Wohlergehen der Angestellten, Kommunikation von Arbeitskollegen in einem Unternehmen, Zeitmanagement von Arbeitskräften, und vielem mehr beschäftigen. Aber auch in der Werbeindustrie arbeiten Psychologen. Wenn es zum Beispiel darum geht neue Slogans für einen Werbespot zu formulieren, oder ein Plakat für ein Produkt attraktiv für den Kunden zu gestalten, werden diese um Rat gefragt.

 

Klinische Psychologen kommen häufig im Bereich Testidagnostik zum Einsatz. Sie führen dort unter anderem Intelligenztests oder Konzentrationstests durch.

 

Was lernen wir daraus?

Manchmal glaubt man gar nicht, wie vielfältig Psychologen in unserer Gesellschaft vertreten sind.Die Seelenkunde ist mehr als analysieren und durchschauen. Über die Jahre haben sich immer mehr Tätigkeitsfelder aufgetan. Gleichzeitig begegnen Schüler, Auszubildende und Studenten verschiedenster Fachrichtungen immer wieder psychologischen Inhalten.