Mentale Stärke vs. Burnout - Teil 2

Mentale Stärke als einfaches Hausmittel gg. Burnout? Ja, denn mental stark zu sein, bedeutet nicht nur auf den Punkt seine maximale Leistung im Spiel abrufen zu können, sondern auch sich selber und das eigene Denken und Handeln zu beobachten und positiv zu beeinflussen. Denn meistens haben wir selber viel mehr Einfluss auf unsere Situation, als wir eigentlich denken. Dieses zu erkennen und proaktiv an seiner Situation etwas zu ändern, ist eine wichtige Fähigkeit, die sowohl Spieler als auch Trainer vor einem "Ausbrennen" schützt. Nach Teil 1 erfahrt ihr nun in Teil 2, was es heißt, mental stark zu sein, auf und neben dem Platz.

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Mentale Stärke vs. Burnout - Teil 1

Burnout im Fußball? Schon lange keine Überraschung mehr. Sowohl über Trainer (z.B. Ralf Rangnick) und Spieler (z.B. Mike Wunderlich) wurde in den Medien berichtet. Doch der Profi-Fußball ist nicht der einzige Ort, wo kritische Mechanismen lauern, die ein Burnout leider begünstigen können. Auch im Nachwuchsfußball können sowohl Trainer als auch Spieler unter den Symptomen eines Burnouts bzw. Erschöpfungssyndroms leiden. In diesem Artikel möchte ich näher auf die Spieler eingehen und schauen, welche Mechanismen im Nachwuchsleistungsfuball ein Burnout oder Erschöpfungssyndrom bei Spielern auslösen können.

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Körpersprache im Fußball

2 Spieler im Gespräch

Körpersprache! Ein Kommando, das häufig von Fußballtrainern während des Spiels zu hören ist, wenn sie den Eindruck haben, dass ihre Mannschaft nicht mehr aggressiv und selbstbewusst spielt. Körpersprache wird zudem häufig als Argument herangezogen, wenn die Mannschaft für ihre Leistung kritisiert oder gelobt wird. Warum Körpersprache tatsächlich eine Rolle spielt und wie man sie positiv als Trainer beeinflussen kann, erfahrt ihr in diesem Artikel.

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Wer seine maximale Leistung abrufen will, muss sich perfekt vorbereiten!

Bild von Hans Dieter Herrmann, Sportpsychologe der DFB-Nationalmannschaft
Sportpsychologe des DFB Teams Hans Dieter Herrmann

Den Rhythmus finden. Sich auf das Spiel mental und körperlich einstellen. Abläufe des Spieltags simulieren. Diese Kernaussagen von Hans Dieter Herrmann, Teampsychologe der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien, beschreiben den mentalen Fahrplan, wie eine Mannschaft sich perfekt auf ein bedeutsames Spiel vorbereiten sollte um zum gegebenen Zeitpunkt die maximale Leistungsfähigkeit abzurufen.

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Drucksituationen im Training simulieren

Im modernen Fußball entscheiden meist nur wenige Aktionen das Spiel. Ein entscheidender Angriff reicht oftmals aus, um ein Spiel zu gewinnen. Gerade diese Situationen, wo ein Stürmer 1vs1 gegen den Torwart spielt oder eine flache Hereingabe von außen aus fünf Metern nur eingeschoben werden muss, können für ein Spiel Schlüsselszenen darstellen. Wie Ihr solche Drucksituationen im Training simulieren könnt, erfahrt Ihr in diesem Artikel!

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Keep believing - Keep going - Finish strong! A true story of English football

"Keine Fußballweisheit vermag es, diesen Wahnsinn in Worte zu fassen." Was am Wochenende in Watford im Halbfinale um den Aufstieg in die Premierleague passiert ist, ist einzigartig. Erinnerungen an Bayerns Last-Minute-Niederlage gegen ManU werden wach. Dieses mal aber spielt sich das Drama um Triumph und Niederlage in 20 Sekunden ab. Wieso konnte das passieren? Dies versuchen wir für Euch aus der sportpsychologischen Perspektive zu analysieren...

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Sportpsychologie bei Bayer 04 Leverkusen

Ausbildung von Lebenskompetenzen als Fundament sportlicher Höchstleistung. Vor einigen Wochen veröffentliche die ARD-Sportschau auf ihrer Internetpräsenz ein Interview mit dem Sportpsychologen Christian Luthardt aus dem NLZ von Bayer 04 Leverkusen. Zentrales Thema war die Berücksichtigung der besonderen Belastungssituation junger Spieler im Leistungsfußball und wie junge Talente optimal betreut werden können.

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Psychologische Aspekte der Halbzeit

 "Wir sind nicht konsquent vor dem Tor" oder "Wenn der Gegner aufrückt, entblößt er seine rechte Seite" Wie kann der Trainer die Halbzeit optimal nutzen, um das Spiel seiner Mannschaft für die 2. Halbzeit korrigieren? Welche Faktoren sollte er beachten? Was brauchen die Spieler neben den taktischen Informationen noch? Ein Blick in die Vorgänge innerhalb der Kabinen während der Halbzeit.

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Das Selbstvertrauen meiner Mannschaft steigern

Wie schaffen es die Spieler die taktischen Vorgaben auch im Spiel umzusetzen?
Wie schaffen es die Spieler die taktischen Vorgaben auch im Spiel umzusetzen?

Ohne Selbstvertrauen wirds ganz schwer. Jeder wird den Einfluss von Selbstvertrauen auf seine Leistung kennen. Neben dem individuellen Selbstvertrauen der Spieler hat das kollektive Selbstvertrauen im Fußball einen großen Einfluss auf das Spielgeschehen. Häufig sind die Aussagen von Trainern und Spielern nach verlorenen Partien zu hören, dass man zu "ängstlich" oder "vorsichtig" agiert habe. Dabei hat die Mannschaft unter der Woche noch hervorragend trainiert. Im Spiel jedoch wirken die Spieler eingeschüchtert und halten ihre taktischen Vorgaben nicht ein (siehe auch: Den Angstgegner schlagen).

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Wie man den "Angstgegner" schlagen kann..

Von der Psychologie des Angstgegners und wie man ihn bezwingt: Wahrscheinlich kennt es jede Fußballmannschaft: Es gibt diese eine Mannschaft, gegen die man überhaupt nicht spielen mag. Sie liegt einem einfach nicht. Qualitativ mag sie zwar unterlegen sein, aber aus welchen Gründen auch immer sieht man immer schlecht gegen diese Mannschat aus. Woran liegt das? Und wie kann man sich gegen den Mythos Angstgegner erfolgreich wehren? Lothar Linz hat dazu in seinem Buch "Erfolgreiches Teamcoaching" praktische Anregungen gegeben, wie sich Mannschaften vom Dogma des Angstgegner befreien können.

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Fußballpsychologie beim DFB II

Jens Kleinert berichtet über Sportpsychologie beim DFB Kongress
Jens Kleinert beim DFB Kongress

"Gelobt sei, was hart macht." Mit einem kleinen Augenzwinkern leitete Jens Kleinert, Professor für Sportpsychologie an der Universität Köln, seinen Vortrag beim DFB Wissenschaftskongress über Emotionen im Leistungsfußball ein. In Bezug auf den Nachwuchsfußball empfahl er den funktionalen Umgang mit Emotionen frühzeitig zu vermitteln. Die Spielern sollten schon in jungen Jahren verstehen, wie Stress bzw. Emotionen aus der kognitiven Bewertung entstehen.

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Fußballpsychologie beim DFB I

1 Stunde vor der Eröffnung des DFB Wissenschaftskongresses
1h vor Anpiff des Kongresses

"Fußball trifft Wissenschaft." lautete das Motto des diesjährigen 2. DFB Wissenschaftskongress, den ich Ende Januar besuchte. Auf der Tagesordnung standen sportmedizinische, trainingswissenschaftliche und sportpsychologische Themen. Aus sportpsychologischer Perspektive waren vor allem die Vorträge von Jens Kleinert über Emotionen im Nachwuchssport, von Hans Dieter Herrmann über Teamentwicklung, sowie das Workshop von Jan Mayer zur sportpsychologischen Diagnostik die Highlights des Kongresses.

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